FINOOS Mercedes Unimog

Testbericht: FINOOS Mercedes Unimog Kinder-Elektroauto



Technische Daten und Ausstattung

Das FINOOS Mercedes Unimog Elektroauto für Kinder ist ein offiziell lizenziertes Geländewagen-Modell im Kleinformat. Es wird von einer wiederaufladbaren 12-Volt-Batterie angetrieben und besitzt vier Elektromotoren mit jeweils ca. 45 Watt – somit handelt es sich um einen Allradantrieb (4×4). Die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach gewählter Fahrstufe bei etwa 5–6 km/h, eingeteilt in drei Geschwindigkeitsstufen. Ein Rückwärtsgang ist ebenfalls vorhanden, um einfach manövrieren zu können.

Zur Ausstattung gehören LED-Scheinwerfer vorne und hinten, die dem Fahrzeug ein realistisches Aussehen verleihen und für Sichtbarkeit sorgen. Außerdem sind Soundeffekte wie Hupe und Motorgeräusch integriert. Über ein simples Audio-Modul können sogar Lieblingslieder abgespielt werden – Anschlüsse für USB und AUX sind vorhanden (teilweise auch Bluetooth-Funktion je nach Version). Der Innenraum ist dem echten Unimog nachempfunden, inklusive kleinem Lenkrad mit Mercedes-Stern. Auch eine 2,4-GHz-Fernbedienung für Eltern ist im Paket enthalten (dazu unten mehr).

Der kleine Unimog verfügt über einen gepolsterten Ledersitz, der bequem Platz für ein Kind bietet. (Offiziell wird teils von einem Zweisitzer gesprochen, real passt aber nur ein Kind hinein.) Für gute Traktion und leisen Lauf sorgen EVA-Vollgummireifen statt harter Plastikräder. Zudem ist das Fahrzeug gefedert, was Unebenheiten beim Fahren abmildert und den Komfort erhöht. Die Maße betragen ca. 108 × 68 × 88 cm (L×B×H), das Eigengewicht liegt bei ungefähr 25 kg. Der Unimog ist robust gebaut und für eine maximale Belastung von etwa 30–40 kg ausgelegt (ein Kind im passenden Alter liegt deutlich darunter).

Verarbeitung und Materialien

Das FINOOS Mercedes Unimog Kinderfahrzeug hinterlässt einen hochwertigen und robusten Eindruck. Die Karosserie besteht aus stabilem Kunststoff mit originalgetreuen Details (Kühlergrill, Mercedes-Logo etc.), da es sich um ein lizenziertes Modell handelt. Kleine kosmetische Mängel (winzige Kratzer oder Spritzer) können produktionsbedingt vorkommen, beeinträchtigen den Gesamteindruck aber kaum. Insgesamt erfüllt das Fahrzeug die gängigen Sicherheits- und Qualitätsstandards (CE-Kennzeichnung u.ä.).

Hervorzuheben sind der gepolsterte Kunstledersitz und die EVA-Gummireifen. Der Sitz erhöht den Sitzkomfort deutlich gegenüber Hartplastiksitzen und wirkt strapazierfähig verarbeitet. Die speziellen Vollgummireifen sorgen für besseren Grip und leisere Fahrtgeräusche; sie nutzen sich langsamer ab als einfache Plastikräder. Auch die restliche Verarbeitung ist solide: Ein Metallrahmen bzw. verstärkte Achsen geben dem Wagen Stabilität. Trotz vieler Kunststoffteile (üblich bei Kinderfahrzeugen) gilt der Unimog als strapazierfähig und „offroad-tauglich“ für den Einsatz im Garten.

Das Fahrzeug wird teilmontiert geliefert; die Endmontage (z.B. Räder, Lenkrad, Sitz montieren) dauert mit Anleitung etwa eine Stunde. Danach präsentiert sich der Unimog einsatzbereit und wirkt insgesamt wertig in Material und Verarbeitung.

Sicherheitsmerkmale und Bedienung

Bei den Sicherheitsmerkmalen kann der kleine Unimog überzeugen. Zum einen verfügt der Sitz über einen Sicherheitsgurt, der das Kind während der Fahrt fixiert. Je nach Modell ist es ein einfacher Beckengurt oder ein Y-Gurt – in jedem Fall ausreichend für die niedrigen Geschwindigkeiten, um ein Herausfallen zu verhindern.

Besonders wichtig ist die Eltern-Fernbedienung (2,4 GHz). Damit können Erwachsene das Fahrzeug aus der Distanz lenken, beschleunigen und bremsen. Per Knopfdruck ist ein sofortiger Not-Stopp möglich, falls das Kind in eine ungünstige Richtung fährt oder nicht rechtzeitig anhält. Außerdem lassen sich über die Fernsteuerung die Geschwindigkeitsstufen vorwählen, sodass Eltern die Kontrolle über das Tempo behalten. Die Funkverbindung hat genügend Reichweite für Hof und Garten.

Das Kind selbst kann den Unimog natürlich auch eigenständig fahren: Gesteuert wird über ein Gaspedal (bei Druck fährt das Auto los, beim Loslassen bremst es automatisch ab) und das Lenkrad für die Richtung. Ein Schalter am Armaturenbrett ermöglicht den Wechsel zwischen Vorwärts- und Rückwärtsfahrt. Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten, sodass schon junge Kinder damit zurechtkommen (natürlich unter Aufsicht). Dank Soft-Start-Technik zieht der Wagen sanft an, anstatt ruckartig loszuschnellen. Die stabile Bauweise mit niedrigem Schwerpunkt verringert zudem die Kippgefahr. Insgesamt vermittelt das Fahrzeug ein hohes Maß an Sicherheit: Eltern können jederzeit eingreifen, und die kindgerechte Konstruktion verhindert unkontrollierte Fahrmanöver.

Komfort und Fahrverhalten

Durch seine Offroad-Ausstattung bietet der kleine Unimog ein erstaunlich komfortables Fahrverhalten für ein Kinderauto. Die Federung an beiden Achsen und die weichen Reifen dämpfen Stöße – beim Fahren über Gras, Kies oder unebenen Untergrund wird das Kind deutlich weniger durchgerüttelt als in ungefederten Fahrzeugen. Auch auf Asphalt gleitet das Auto relativ ruhig dahin, ohne zu holpern. Der gepolsterte Sitz trägt zum Komfort bei, sodass auch längeres Sitzen nicht unbequem wird.

Im Fahrverhalten zeigt sich die Stärke des Allradantriebs. Der Unimog zieht auf verschiedenen Untergründen gut durch: Auf festem Boden erreicht er problemlos seine Top-Speed von ~5 km/h. Auf Wiesen oder Feldwegen hat er dank vier angetriebener Räder besseren Grip, wo andere Kinder-Elektroautos (mit nur zwei angetriebenen Rädern) mit dem Durchdrehen kämpfen. Selbst leichte Steigungen oder Bodenhindernisse meistert er in der Regel, sofern der Untergrund tragfähig ist. Die Lenkung ist ausreichend direkt und der Wendekreis klein genug, um auch im Garten oder auf Einfahrten zu manövrieren. Durch das relativ hohe Fahrzeuggewicht liegt der Unimog zudem sicher auf dem Boden – ein plötzliches Abheben oder Umkippen in Kurven ist praktisch nicht zu befürchten, zumal die Geschwindigkeit begrenzt ist.

Insgesamt wird der Fahrspaß von Nutzern als sehr hoch beschrieben. Kinder finden sich nach kurzer Eingewöhnung zurecht und genießen das „Geländewagen“-Gefühl, während Eltern beruhigt sein können, dass das Fahrzeug stabil und kontrollierbar bleibt.

Akkuleistung, Ladezeit und Reichweite

Als Energiequelle dient ein kräftiger 12V-Akku (ca. 10 Ah), der im Fahrzeug verbaut ist. Damit erreicht der Unimog je nach Nutzung etwa 1 bis 2 Stunden Fahrzeit, bevor er wieder aufgeladen werden muss. Faktoren wie Untergrund, Gewicht des Kindes und Nutzung der oberen Geschwindigkeitsstufe beeinflussen die genaue Dauer – auf ebenem Untergrund bei gemächlicher Fahrt ist die Laufzeit am längsten, wohingegen viel Fahren auf Gras oder häufiges Stop-and-Go den Akku schneller entleert.

Zum Aufladen wird ein Ladegerät mitgeliefert, das an eine normale Steckdose angeschlossen wird. Eine vollständige Ladung des leeren Akkus dauert ungefähr 8–10 Stunden (am besten lädt man das Fahrzeug also über Nacht). Es empfiehlt sich, den Akku nach jeder größeren Fahreinheit wieder aufzuladen, damit stets genügend Energie für die nächste Fahrt vorhanden ist.

Die Reichweite in Form von Strecke lässt sich schwer angeben – realistischerweise können mit einer Akkuladung mehrere Kilometer zurückgelegt werden, verteilt über die Spielzeit. Praktisch reicht die Kapazität für ausgedehnte Spielsessions. Der Akku ist austauschbar, falls er nach einigen Jahren an Leistung nachlassen sollte. Nutzer sind insgesamt zufrieden mit der Akkulaufzeit, zumal sie in dieser Fahrzeugklasse üblich ist. Wichtig zu wissen ist lediglich, dass man die lange Ladezeit einplanen muss – spontane Marathonfahrten sind nicht möglich, wenn der Akku leer ist.

Geeignetes Alter und Gewicht

Vom Hersteller wird der FINOOS Mercedes Unimog für Kinder etwa im Alter von 1 bis 5 Jahren empfohlen. Dies liegt daran, dass schon sehr junge Kinder per Fernbedienung mitfahren können, während ältere bis etwa 5 Jahre selbst fahren können. In der Praxis hat es sich bewährt, das Fahrzeug etwa ab 2 oder 3 Jahren zum selbst Fahren einzusetzen. Für Kinder ab 3 Jahren bietet der Unimog dann richtiges Fahrvergnügen: Sie können lenken, Gas geben und unter Aufsicht kleine Runden drehen.

Die obere Altersgrenze hängt stark von der Größe des Kindes ab. Ein durchschnittlicher 5-Jähriger passt noch gut hinein. Ist das Kind jedoch deutlich größer als seine Altersgenossen, könnte es mit knapp 5 Jahren an die Platzgrenzen stoßen. Auch das Gewicht sollte beachtet werden: Bis etwa 30 kg ist die volle Leistung gewährleistet. Einige Herstellerangaben nennen zwar 40 kg als Maximum, doch für optimale Fahreigenschaften empfiehlt es sich, unter 30 kg zu bleiben.

Zusammengefasst: Kleinkinder zwischen 2 und 4 Jahren stellen die Kernzielgruppe dar, da sie in diesem Alter am meisten von dem Fahrzeug haben. Jüngere Kinder können als Mitfahrer auf Elternsteuerung Spaß haben, und 5-Jährige können den Unimog ebenfalls noch nutzen, solange sie ins Fahrzeug passen. Darüber hinaus wird das Auto dann in der Regel zu klein oder zu langsam, sodass größere Kinder auf größere Modelle umsteigen.

Vor- und Nachteile aus Nutzersicht

Vorteile: Der FINOOS Mercedes Unimog wird von Nutzern besonders für seine starke Antriebskraft und Geländegängigkeit gelobt. Dank Allradantrieb und vier Motoren kommt er auch auf Rasen oder Schotter gut voran, wo vergleichbare Kinderfahrzeuge mit Zweiradantrieb oft steckenbleiben. Ebenfalls positiv hervorgehoben werden die Ausstattung und Verarbeitung: Ledersitz, Federung, Gummireifen sowie Lichteffekte und Musikfunktion bieten ein Rundum-sorglos-Paket, das in dieser Klasse nicht selbstverständlich ist. Eltern schätzen vor allem die Sicherheitsfunktionen (Fernbedienung mit Not-Stopp, Sicherheitsgurt, Softstart), da sie dadurch jederzeit die Kontrolle behalten und das Unfallrisiko minimiert wird. Die meisten Käufer empfinden das Fahrzeug als sehr robust und langlebig – es macht auch nach vielen Fahrten im Freien einen soliden Eindruck. Nicht zuletzt begeistert das authentische Design kleine Autofans: Der Mini-Unimog sieht „cool“ aus und vermittelt das Gefühl, ein echtes Auto zu fahren, was für leuchtende Kinderaugen sorgt.

Nachteile: Einige Punkte ergeben sich aus der Technik und Handhabung: So ist der Unimog mit rund 25 kg recht schwer, was den Transport erschwert, und der Aufbau vor der ersten Fahrt nimmt etwas Zeit in Anspruch. Auch muss die Akkuladezeit von bis zu 10 Stunden beachtet werden – nach einer langen Spielrunde ist erst einmal Pause angesagt, bis wieder vollgeladen ist. Zudem bleibt die Geschwindigkeit bewusst begrenzt; für ältere Kinder mag das nach einiger Zeit an Reiz verlieren. Alles in allem fallen diese Kritikpunkte jedoch gering aus im Vergleich zu den vielen Vorteilen.

Preisbereich und Lieferumfang

Der FINOOS Mercedes Unimog bewegt sich preislich im Bereich von etwa 300 bis 350 Euro, je nach Anbieter, Farbe und eventuellen Extras. Damit liegt er im mittleren bis oberen Segment für Kinder-Elektroautos. Angesichts der Ausstattung – insbesondere Allradantrieb und Lizenzbau – wird der Preis von vielen als angemessen empfunden. Es lohnt sich, Angebote zu vergleichen; gelegentlich ist das Modell im Sale etwas günstiger zu bekommen.

Der Lieferumfang umfasst alles Nötige, um sofort loszulegen (abgesehen vom Zusammenbau). Mitgeliefert werden das Fahrzeug selbst (in Einzelteilen bzw. vormontierten Baugruppen), der Akku und das Ladegerät, die Fernbedienung für Eltern, sowie Kleinteile und Werkzeug für die Endmontage. Ebenfalls dabei ist eine Anleitung, die den Zusammenbau und die Bedienung erläutert. Nach der Montage (Räder, Lenkrad, Sitz etc. fixieren) ist der Unimog einsatzbereit. In manchen Fällen liegen dem Paket auch dekorative Aufkleber (z.B. Kennzeichen-Sticker) bei, die optional angebracht werden können. Ersatzteile wie Akkus oder Reifen kann man bei Bedarf nachkaufen, sodass das Fahrzeug auch langfristig genutzt werden kann.

Alternative: Rollplay BMW X5M 12V + RC

Eine interessante Alternative zum Unimog ist der Rollplay BMW X5M 12V – ein lizenziertes 12-Volt-Kinderauto im Design des BMW X5 M mit Fernsteuerung (daher „+ RC“). Der BMW ist ein sportlicher SUV für Kinder ab ca. 3 Jahren und eher für befestigte Untergründe ausgelegt.

Der Rollplay BMW X5M verfügt über einen breiten Zweisitzer-Sitz, in dem zwei Kinder nebeneinander Platz finden (jeweils mit eigenem Gurt), was ihn besonders für Geschwister attraktiv macht. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei ungefähr 5 km/h, vergleichbar mit dem Unimog. Angetrieben wird er von zwei Motoren an den Hinterrädern (Heckantrieb). In der Praxis kommt der X5M auf festem Untergrund oder kurzgemähtem Rasen gut zurecht; auf sehr unebenem Terrain stößt er jedoch schneller an Grenzen als der Unimog.

Bei der Ausstattung glänzt der kleine BMW mit einigen Extras: Er hat öffnende Türen, LED-Scheinwerfer und realistische Motor- und Hupgeräusche. Ein besonderes Feature ist ein LCD-Batteriedisplay im Armaturenbrett, das den Ladezustand anzeigt, sowie Bluetooth-Audio, um Musik vom Smartphone abzuspielen. Auch der BMW besitzt weiche EVA-Reifen und eine Federung, was den Fahrkomfort erhöht. Die Sicherheitsfunktionen entsprechen dem Standard: Eltern-Fernbedienung, Sicherheitsgurte und sanfter Start sind vorhanden, sodass auch hier die Kontrolle gewahrt bleibt.

Im Vergleich zum Unimog zeigt sich: Der FINOOS Mercedes Unimog ist ideal für jüngere Kinder (auch schon ab 2) und Ausflüge ins Gelände, denn sein Allradantrieb und die robuste Bauweise erlauben Fahrten abseits befestigter Wege. Der Rollplay BMW X5M richtet sich eher an etwas ältere Kinder (3–6 Jahre) und an solche, die zu zweit fahren möchten oder ein sportliches Fahrzeug bevorzugen. Er bietet ein Plus an realistischen Pkw-Details und Innenraumgröße. Beide Fahrzeuge liegen preislich ähnlich und bieten umfassende Ausstattung. Welches besser passt, hängt von den Vorlieben ab: Für kleine Offroad-Fans und maximalen Grip ist der Unimog die erste Wahl, während der X5M eine tolle Alternative für glattere Untergründe und zwei Passagiere darstellt.

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